
Pressespiegel
Tagesspiegel | 03.02.12
Angeblicher Terrorhelfer war NPD-Funktionär
Carsten S. stand an der Spitze der Partei in Jena und gehörte zur Führung des Nachwuchses. ... weiter >>
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Berliner Neonazis veröffentlichen seit zwei Jahren im Internet Namen, Fotos und teilweise sogar die Adressenpolitischer Gegner/innen und deren Einrichtungen auf einer so genannten Anti-Antifa-Liste. Unter der Bezeichnung „Nationaler Widerstand“ rufen die Neonazis zu Angriffen gegen Personen auf der Liste auf. Mehr als ein halbes Dutzend Brandanschläge verübten Berliner Neonazis vermutlich im vergangenen Jahr, zwei Mal traf es den Jugendclub der Falken in Neukölln nachdem dieser auf der Liste als mögliches Anschlagsziel genannt worden war.
Über die Aktivitäten des „Nationalen Widerstands“, deren Auswirkungen in Berlin und die Reaktionen der zuständigen Behörden informiert: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V., Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. am 31. Januar 2012 um 19 Uhr im Festsaal Kreuzberg Skalitzer Straße 130, U-Bhf Kottbusser Tor
Islam und Muslime gehören zu Deutschland – auch in Schule und Jugendarbeit. Dazu gibt es viele offene Fragen: Was bedeutet eigentlich „Scharia“? Wer bestimmt, was haram ist? Und warum soll Mehmet dürfen, was Ayshe verboten ist? Dies sind nur einige der Fragen, die die Teamer des Kooperationsprojekts der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und des Berliner Vereins ufuq.de mit Jugendlichen im Rahmen des neuen Workshop-Angebots diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei fünf Kurzfilme, die für die Arbeit mit muslimischen und nicht-muslimischen Jugendlichen konzipiert sind.
Die Auftaktveranstaltung findet in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung am 28. Oktober um 11.00 Uhr im JugendKulturZentrum PUMPE, Lützowstr.42, in Berlin-Tiergarten statt (Kleiner Kinosaal).
Nähere Informationen zum Projekt und Hinweise zur Anmeldung unter www.ufuq.de/projekte.
Vom 17. Oktober bis 17. November 2011 haben wieder mehr als 60 Organisationen, Institutionen und Vereine haben die Initiative ergriffen und zu rund 50 Dialogrunden berlinweit eingeladen. „Zugehörigkeit und Selbstbestimmung“ lautet das diesjährige Thema der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs. Berlinerinnen und Berliner kommen zusammen, um MITEINANDER statt übereinander zu reden.
Alle Informationen über die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs und das Programm finden Sie unter www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de
Das Projekt „Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in den kommunalen Gremien Berlins“ hat in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin ein lesenswertes Resümee der Wahlkämpfe von NPD, Pro Deutschland und Die Freiheit hier veröffentlicht.
Die Tagung thematisiert die Rolle und die Bedeutung von kultureller Bildung im Migrationsprozess. Dabei wird in einem Rückblick die Geschichte der Kulturarbeit mit der „Gastarbeitergeneration“ über „Multikulti“ bis hin zu aktuellen Konzepten im Selbstverständnis von kultureller Bildung in Geschichte und Gegenwart diskutiert. In Workshops werden Projekte, deren Fokus auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gerichtet ist und die mit dieser Zielgruppe erfolgreich arbeiten, vorgestellt. Schwerpunkt ist dabei, das Zusammenspiel und die Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendkulturarbeit aufzuzeigen.
Weiter Infos hier
Veranstalter: Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e. V. in Kooperation mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.
Ort und Datum: 24. Oktober 2011, MACHmit! Museum für Kinder
Die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (aej) hat die aej-Informationen 2/2011 veröffentlicht. Das Thema dieser Ausgabe für Jugendleiter/innen und Verantwortliche der Jugendarbeit ist "Rechtsextremisus heute". In der Publikation befinden sich 3 Aufsätze, eine aktuelle Übersicht über Symbole und Codes der rechtsextremen Szene sowie Informationen zu konkreten Projekten und Materialien. So wird z.B. das Satireprojekt "Storch Heinar" vorgestellt. Das Heft kann bei der aej als kostenloses Probeexemplar bezogen werden und steht auch als pdf-Datei zur Verfügung.
Der Berliner Ratschlag für Demokratie zeichnet Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus aus. Mitmachen bis zum 31. Oktober 2011 und bis zu 5.000 Euro gewinnen. Weitere Infos gibt es auf der Projektplattform.
„23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt
sie uns!“ Unter diesem Motto sind seit 2009 alle Bürgerinnen und Bürger
zur Teilnahme am Deutschen Engagementpreis aufgerufen. Die diesjährige Nominierungsfrist endet am 31. Juli.
www.deutscher-engagementpreis.de
Mit dem Förderprogramm MENSCHEN RECHTE BILDEN möchte die Stiftung EVZ innovative Bildungsangebote anregen die Menschenrechtsbildung stärker mit historischem Lernen verbinden. Gefördert werden Bildungsprojekte, Projekttage, Lehrmaterialien und Lernprogramme sowie nachhaltige Projektideen. Das Programm richtet sich an Bildungseinrichtungen aus Osteuropa, Israel und Deutschland. Für das Jahr 2011 steht eine Fördersumme von insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung, die auf etwa acht bis zehn Projekte aufgeteilt werden soll. Anträge können noch bis zum 31. August eingereicht werden.
Weitere Details hier
Viele neue rechtspopulistische Parteien traten im Verlauf der letzten Jahre in Deutschland und Europa ins öffentliche Geschehen. Diese sprechen von Freiheit und Menschenrechten, machen andererseits mobil gegen Flüchtlingslager und protestieren gegen den Bau von Moscheen. Zusammen mit Jugendlichen will die Jugendinitiative VOSIFA in einem Seminar herausfinden und diskutieren was sich hinter neuen populistischen Gruppierungen verbirgt.
Weitere Infos hier
Die „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom ruft auch in diesem Jahr bundesweit Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit dazu auf, sich um eine Förderung ihrer Arbeit zu bewerben. Es werden je nach individuellem Bedarf Fördersummen bis zu maximal 15.000 Euro an Einrichtungen und Projekte vergeben, die eine Stärkung zentraler Alltagskompetenzen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen neun und 14 Jahren zum Ziel haben. Seit dem Start der Initiative im April 2009 konnten mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche erreicht und im Kompetenzerwerb unterstützt werden.
Die diesjährige Ausschreibung der „Ich kann was!“-Initiative hat das Thema gerechte Gesellschaft als Schwerpunkt. Eine Bewerbung ist direkt online auf der Initiativen-Seite www.initiative-ich-kann-was.de möglich. Hier finden Sie auch weitere Informationen zu den Zielen der Initiative sowie den Förderkriterien, die als Orientierung für eine erfolgreiche Bewerbung dienen können. Bewerbungsschluss ist der 21. April 2011.
Der Islam ist in aller Munde – auch in der pädagogischen Arbeit. Dabei gibt es viele offene Fragen: Was verbinden gläubige Muslime eigentlich mit dem Islam? Was ist die Scharia? Was denken Muslime über andere Religionen? Passen Demokratie und Islam überhaupt zusammen? Was ist eigentlich Islamismus – und wie kann man ihm pädagogisch begegnen?
Antworten auf diese Fragen bietet die Filmreihe „Islam, Islamismus und Demokratie“ mit ihren Begleitheften. Die fünf kurzen Filme (10-15 min) wenden sich an Pädagogen und andere Multiplikatoren, die mit jungen Muslimen und Migranten arbeiten.
Institutionen (bitte keine Einzelpersonen) wie Schulen und andere pädagogische Träger, aber auch Kommunen, Quartiersbüros oder Einrichtungen der Lehrerfortbildung können die DVD mit den Filmen und Begleitheften ab sofort kostenlos bestellen.
Weitere Infos hier
Für 2011 haben die Nazis angekündigt, mehrere Veranstaltungen zum Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden durchzuführen. Seit Jahren versuchen sie die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur anzuknüpfen. Deshalb wird 2011 erneut der Aufruf laut, sich der Nazi-Demonstration durch Aktionen des zivilen Ungehorsams und mit Massenblockaden entgegenzustellen – bunt und lautstark, kreativ und entschlossen. Weitere Infos gibt es auf Facebook, im Blog "Dresden Nazifrei" und aktuelle Neuigkeiten gibt es auch über Twitter.
Für alle Menschen, die sich für den interkulturellen Austausch und das respektvolle Zusammenleben in Berlin einsetzen, wird auch in diesem Jahr der InterDialogPreis des ARiC Berlin e.V.ausgeschrieben. Auch in diesem Jahr ist der InterDialogPreis in den beiden Kategorien für Erwachsene bzw. Jugendliche mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert. Die Ehrung der Preisträger/innen findet in einem feierlichen Rahmen im März 2011 statt.
Einsendeschluss für Nominierungen ist der 31. Januar 2011 weitere Infos hier
SOS-Rassismus-NRW bringt wieder einen neuen, scharfen & griffigen, Interkulturelle Antirassismuskalender heraus. Mit Fest-, Gedenk- und Feiertagen aller großen Kulturen und Weltreligionen. Tolle Gedichte und Rätsel aus 1001er Nacht, pfiffige Sprüche, Heftiges und Nachdenkliches um 365 Tage mit einem lachenden und einem wachsamen Auge aktiv erleben zu können. Das ideale identitätsstiftende und interkulturelle Geschenk für junge Leute zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel.
Preis: pro Stück 4,- € plus Porto - Details zur Bestellung hier
Die neue Seite des Projektes „Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins
– Dokumentation und Analyse“ des Vereins für demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) informiert regelmäßig über die Aktivitäten der NPD und der „Republikaner“ in den Bezirksverordnetenversammlungen Berlins, über Initiativen der NPD jenseits der kommunalen Gremien, berichtet vom Umgang der demokratischen Bezirksverordneten und zivilgesellschaftlichen Akteure mit den Vertreter/innen dieser Parteien in sowie außerhalb der Bezirksverordnetenversammlungen und gibt Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechtsextremen Mandatsträger/innen.
www.bvv.vdk-berlin.de
Seit mehreren Jahren begeht das Abgeordnetenhaus von Berlin mit eigenen Veranstaltungen den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Dabei wird mit dem Projekt "denk!mal" seit nunmehr 8 Jahren in besonderer Weise eine neue Form des Erinnerns für Jugendliche verwirklicht. Das Abgeordnetenhaus lädt in diesem Jahr alle Berliner Jugendlichen bis 25 ein, ihre Projekte gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus zu präsentieren. Eure Projekte könnt ihr bis zum 15. Dezember 2010 beim Projektbüro denk!mal einreichen. Die Abendveranstaltung, auf der sich einige Projekte im Plenarsaal präsentieren können, findet am 17. Januar 2011 und die Ausstellungswoche vom 17. bis 27. Januar 2011 statt.
Das Anmeldeformular könnt ihr hier runterladen, weitere Infos finden sich auf www.denkmal-berlin.de.
Am 1. November startet zum achten Mal die Veranstaltungsreihe Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs. Wie auch in den vergangenen Jahren wird es im November rund fünfzig Veranstaltungen geben, die sich um das interkulturelle Zusammenleben in Berlin drehen. Derzeit werden die Schlagzeilen von den Themen Zuwanderung, Partizipation und Integration bestimmt. Bei der Dialogreihe geht es darum, dass Berliner und Berlinerinnen zusammenkommen, um MITEINANDER statt übereinander zu reden. Das Oberthema in diesem Jahr lautet: „Umdenken fordern – Partizipation fördern“.
Alle Informationen über die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs und das Programm finden Sie unter www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de
Diese Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
aus Schulen, Jugendeinrichtungen, Verbänden, Initiativen oder
Verwaltungen, die sich beruflich oder privat im Themenfeld
„Rechtsextremismus“ (weiter-)qualifizieren wollen.
Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen
über den aktuellen Rechtsextremismus (Ideologie, Organisationen,
politische Ziele und Strategien), der Erwerb von Handlungsstrategien im
konkreten Umgang mit Rechtsextremisten im öffentlichen Raum und die
Vermittlung und Erprobung von Konzepten zur Rechtsextremismusprävention.
28.01.2011 - 22.04.2012
Informationen und Anmeldung