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13.06.2008 |
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| Stolpersteine mit weißer Farbe übergossen | |
| Unbekannte Täter haben in den zurückliegenden Tagen und Nächten in Wilmersdorf insgesamt 29 "Stolpersteine" zur Erinnerung an NS-Opfer beschädigt. | |
| Nach Angaben der Polizei sind die aus Messing gefertigten "Steine" auf den Gehwegen entlang der Wilhelmsaue, der Wetzlarer Straße und der Homburger Straße mit weißer Flüssigkeit übergossen worden. | |
13.06.2008 |
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| SPD und CDU: Keine Stimme für NPD-Anträge | |
| Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) Lichtenberg hat die Zustimmung ihres Mitgliedes Christian Kind für einen NPD-Antrag "aufs Entschiedenste verurteilt". In einer Erklärung sprach sie gestern von einer "Abstimmungsentgleisung" und einem "nicht zu rechtfertigenden Ausscheren aus der geschlossenen Haltung der SPD, jedwede Anträge der NPD abzulehnen". | |
| Kind, erster Nachwende-Bürgermeister in Lichtenberg, hatte mit dem CDU-Verordneten Pfarrer Albrecht Hoffmann im BVV-Haushaltsausschuss für einen NPD-Änderungsantrag zu einem SPD-Vorschlag gestimmt. Es ging um die Auslobung eines Preises für Schülerzeitungen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. | |
13.06.2008 |
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| Kampf gegen rechtsextreme Musik | |
| Die Bands heißen "Barbaren", "Cynic" oder "Redrum". Ihre Zuhörer grölen Neonazi-Parolen. Manchmal sind es Hunderte, die zusammenkommen, rund 500 waren es bei einem Konzert im November vorigen Jahres in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald). Die rechtsextreme Musikszene ist in Brandenburg auf dem Vormarsch: Derzeit sind nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes 26 Skinheadbands aktiv. | |
| Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat sich ihre Zahl verdoppelt. 2005 waren es 13 Musikgruppen, deren Mitglieder in Brandenburg wohnen. Der Verfassungsschutz zeigt sich besorgt über die zunehmende Verbreitung sogenannter Hass-Musik. | |
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13.06.2008 |
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| NPD nistet sich in Biesenthal ein | |
| Die Hinweise sind gruselig. Das einstige Stasi-Gelände in Biesenthal, das die NPD als Schulungszentrum nutzen will, wird offenbar festungsartig abgeriegelt. Sicherheitsexperten vermuten, dass die Rechtsextremen dort einen Stützpunkt für Kommunalwahlen planen. | |
| Biesenthal/Rauen - Die Hinweise sind gruselig. Auf dem einstigen Stasi-Gelände in Biesenthal, das die NPD als Schulungszentrum nutzen will, hätten Rechtsextremisten eine Anlage zur Videoüberwachung eingerichtet, heißt es in Sicherheitskreisen. Offenbar wolle die Szene sich festungsartig vor ungebetenen Besuchern abschirmen. Außerdem werde das Gelände seit April für den Einzug präpariert. Und: In der rechten Musikszene gebe es Interesse, auf dem Anwesen mit dem Plattenbaukomplex Konzerte zu veranstalten. | |
13.06.2008 |
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| NPD und DVU machen sich keine Konkurrenz | |
| REGIONEN AUFGETEILT | |
| Bei den Kommunalwahlen im September will die NPD eine Konkurrenz zur DVU vermeiden. Die Parteien würden in keinem Landkreis und keiner der kreisfreien Städte gegeneinander antreten, sagte der NPD-Landesvorsitzende Klaus Beier. Wie die Regionen aufgeteilt werden, sagte Beier nicht, doch er sprach von „weißen Flecken“ der NPD in den Kreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. | |
13.06.2008 |
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| Freispruch wegen Weinfest-Angriff | |
| MAINZ dpa Im Prozess um einen rassistischen Angriff auf zwei Afrikaner bei einem rheinhessischen Weinfest ist ein fünfter Angeklagter freigesprochen worden. Damit entsprach das Jugendschöffengericht in Mainz gestern dem Antrag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. | |
13.06.2008 |
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| Stigmatisiert und vergessen | |
| Heute wird mit einer Gedenkveranstaltung an die Aktion "Arbeitsscheu Reich" der Nazis im Jahr 1938 erinnert. Dabei wurden insgesamt 10.000 als "asozial" klassifizierte Menschen ins KZ verschleppt | |
| Polizei und Opferverbände wollen am heutigen Freitag gemeinsam an die Folgen des nationalsozialistischen Staatsterrors durch die Aktion "Arbeitsscheu Reich" im Juni 1938 erinnern. Bei einer Gedenkveranstaltung auf dem Areal der ehemaligen Rummelsburger "Arbeitshäuser" in Lichtenberg werde Polizeipräsident Dieter Glietsch auch die unrühmliche Rolle des damaligen Reichskriminalpolizeiamtes thematisieren, kündigte die Polizei an. | |
| PETER NOWAK | |
13.06.2008 |
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| NPD im Rathaus: Keilerei in Kiel | |
| Mehrere hundert Menschen demonstrierten gestern gegen den Einzug der NPD ins Kieler Rathaus. Die Rechtsextremisten hatten zuvor selbst eine Kundgebung angemeldet. | |
13.06.2008 |
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| Wo der Führer gefeiert wurde | |
| Unter dem Vorwand eines Erntedankfestes zelebrierte das NS-Regime auf einer Wiese im Weserbergland mehrere Jahre lang sich selbst - und den "Volkskanzler" Adolf Hitler. Ob das Gelände als Ort des schönen Scheins denkmalschutzwürdig ist oder nicht, darüber herrscht Uneinigkeit | |
| Wo es hinauf geht auf den Bückeberg, ist schon von weitem zu sehen. Was heute ein Feldweg ist, war einmal eine Jubelstrecke: Für die 800 Meter bis zur Ehrentribüne brauchte Adolf Hitler einst gut eine Dreiviertelstunde. Immer wieder, so ist es bezeugt, musste "der Führer" auf die begeisterte Masse zugehen: sich von Frauen anfassen lassen, Männern die Hände reichen und von Kindern Blumensträuße entgegen nehmen. Noch heute, mehr als 70 Jahre später, wird vom "Führerweg" gesprochen. | |
| ANDREAS SPEIT | |
13.06.2008 |
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| Vor zehn Jahren wurde in Falkensee der Stadtjugendring gegründet | |
| JUBILÄUM: Vielfalt als Grundprinzip | |
| FALKENSEE - Er hatte extra die alten Protokolle aus dem Gründungsjahr gewälzt. Zum zehnten Jubiläum des Stadtjugendringes in dieser Woche im Jugendklub „Baracke“ wagte Gerhard Thürling, Sprecher des Vereins, einen Blick in die Annalen des Ringes. 1998 ist er von engagierten Bürgern und Organisationen wie dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Mikado oder dem humanistischen Freidenkerbund gegründet worden. | |
| Marco Paetzel | |
13.06.2008 |
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| Gespräch mit Mo Asumang über ihren Film „Roots Germania“ | |
| KULTUR: Spurensuche mit Tiefgang | |
| GLIENICKE - „Alles begann mit einer Morddrohung gegen mich. An diesem Tag habe ich mir vorgenommen, den Dingen in meinem Leben auf den Grund zu gehen.“ Mit klaren Worten schildert Mo Asumang ihre ganz persönliche Geschichte. Eine Geschichte, die dem Rechtsextremismus den Prozess macht – ohne jede Anklage. Welche die Abgründe der Nazi-Ideologie vor Augen führt – aber gleichzeitig Mut und Lust macht, sich mit diesem ungemütlichen Thema zu befassen. Ja, die sogar ermuntert, ein positives Deutschland-Gefühl zu entwickeln. | |
| Helge Treichel | |
13.06.2008 |
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| kommunalwahlen Demokratienetzwerk bereitet Umzug und Fest am 20. September vor | |
| Bunte Gummibärchen gegen braune Einfalt | |
| ORANIENBURG - „Braun kommt gar nicht in die Tüte.“ Dieser Slogan soll auf zigtausende Gummibärchen-Tüten gedruckt werden und die Oberhaveler dafür sensibilisieren, bei den Kommunalwahlen am 28. September ihre Stimme nicht den Rechtsextremen zu geben. | |
| Matthias Gabriel | |
13.06.2008 |
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| Ein malerischer Ort in der Sächsischen Schweiz ist Deutschlands NPD-Hochburg | |
| SACHSEN: Biedermänner in Reinhardtsdorf | |
| DRESDEN - Alles in Reinhardtsdorf-Schöna scheint auf den ersten Blick jene Touristen einzuladen, auf die Gastwirte und die zahlreichen Zimmervermieter sehnsüchtig warten. Durchweg gepflegte Häuser, häufig mit Fachwerk, Waldbad und Waldstadion, perfekte Beschilderung, herrliche Wanderrouten zwischen Elbtal, Zirkelstein und Kaiserkrone. Die Einwohner sind freundlich, sogar gegenüber Journalisten. Ausländer, gegen die sich Aggressionen aufbauen könnten, wohnen hier nicht. | |
| Michael Bartsch | |
13.06.2008 |
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| Zufallsstopp am Haus des Innenministers? | |
| Hövelmann sieht persönliche Attacke - Ex-Staatsschützer bestreitet | |
| Magdeburg/MZ. Es war am 2. Juni, just jenem Tag, an dem Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) per Internet-Chat über ein aus seiner Sicht notwendiges NPD-Verbotsverfahren diskutierte. Da hielt an der Bushaltestelle an der Lepser Straße in Zerbst ein schwarzer Jaguar. Dem entstieg Sven Gratzik, ehemaliger Dessauer Staatsschützer. Er umrundete das Bushäuschen und entdeckte dort ein offenbar schon seit längerem eingeritztes Hakenkreuz. | |
| Hendrik Kranert | |
13.06.2008 |
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| "Hitlerjunge Salomon" bei Laager Schülern | |
| Sally Perel, der "Hitlerjunge Salomon", erzählte gestern vor 150 Schülern des RecknitzCampus Laage seine Lebensgeschichte (siehe Stichwort). Es war für die Jugendlichen eine besondere Unterrichtsstunde mit einem der letzten jüdischen Zeitzeugen und Überlebenden des Holocaust. | |
| LAAGE - Seit einigen Jahren ist Sally Perel etwa zweimal jährlich auf Lesetour durch Deutschland unterwegs. Insbesondere wird er zu Lesungen in Schulen eingeladen, um seine Erlebnisse im Dritten Reich der jungen Generation näher zu bringen. Das Besondere an seinem Leben: Er hat als Jude die Zeit des Nationalsozialismus als Mitglied der Hitlerjugend überlebt. | |
| Hans-Jürgen Kowalzik | |
13.06.2008 |
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| Konfrontation nicht auszuschließen | |
| Ein "Signal gegen Rechtsextremismus" will ein linksorientiertes Aktionsbündnis mit einem Bürgerfest übernächsten Samstag in Langewiesen setzen. Die rechte Szene reagierte - und darf zur Gegenveranstaltung aufmarschieren. | |
| LANGEWIESEN. "Die Genehmigungsbescheide für beide Veranstaltungen gehen morgen raus", erklärte gestern Landrats-Beigeordneter Rainer Zobel (FBG) nach letzten Gesprächen mit Vertretern der Stadt Langewiesen, der Polizei sowie mit den Anmeldern. "Es herrscht Versammlungsfreiheit. Wir sahen keine Versagungsgründe wie Hinweise auf eine Gewaltprovokation oder -ausübung." Beide Anmelder seien auf das Verbot verfassungsfeindlicher Parolen und Plakate hingewiesen worden. | |
| Kristin KAISER | |
13.06.2008 |
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| Soccer-Tour kommt nach Blankenhain | |
| Blankenhain. (tlz) Die "Street-Soccer-Tour für Zivilcourage" wird am morgigen Samstag ab 15 Uhr an der Staatlichen Regelschule Blankenhain gastieren. Bisher nahmen mehr als 40 Mannschaften an der Tour teil und kämpften dabei um den Turniersieg und somit um die Finalteilnahme am 16. Oktober 2008 auf dem Kantplatz in Apolda. | |
| Wer Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit die "rote Karte" zeigen und jede Menge Spaß haben möchte, kann sich bis 15 Minuten vor Turnierbeginn anmelden, pünktlich um 15 Uhr wird angepfiffen. | |
13.06.2008 |
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| Bundespräsident bei Festakt zu zehn Jahren «Tolerantes Brandenburg» | |
| Potsdam (dpa/bb) - Zu einem Festakt anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Handlungskonzeptes «Tolerantes Brandenburg» wird nach Angaben der Staatskanzlei auch Bundespräsident Horst Köhler erwartet. | |
13.06.2008 |
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| Arbeit gegen Rechts in Sachsen | |
| Das Kinder- und Jugendhaus »Oase 26« in Naunhof bei Leipzig macht Angebote von Basteln bis zum Punkkonzert. Der Leiter Torsten Wanke holte das Theaterstück »Der Kick« in die Provinz. Es rekonstruiert den Tod von Marinius Schöberl, der im Sommer 2002 im uckermärkischen Potzlow von drei jugendlichen Neonazis ermordet wurde. Ines Wallrodt sprach mit Wanke über seine Arbeit. | |
| ND: Die NPD sitzt künftig in allen sächsischen Kommunalparlamenten. Haben Sie zuweilen den Eindruck, dass Ihre Arbeit erfolglos ist? | |
13.06.2008 |
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| »Dafür fehlt noch uns noch ein Alternativbegriff« | |
| Seit kurzem melden sich vermehrt Deutsche als Opfer rassistischer Übergriffe bei Beratungsstellen. Ein Gespräch mit Timo Lange | |
| Timo Lange ist Mitarbeiter der Beratungsstelle »Reachout« für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin | |
| Interview: Claudia Wangerin | |
13.06.2008 |
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| Immer mehr Opfer rechter Gewalt | |
| Die ostdeutschen Opferberatungsstellen haben ihre vorläufige Statistik rechtsextrem und rassistisch motivierter Gewalt im Jahr 2007 veröffentlicht. Die Zahlen steigen erschreckend an. Auch 2008. | |
| Im Jahr 2007 erlangten die Beratungsstellen für Opfer rechts motivierter Straf- und Gewalttaten in den östlichen Bundesländern und Berlin Kenntnis von insgesamt 861 rechts motivierten Gewalttaten. Das liegt deutlich über den jeweiligen Werten für die Jahre 2003 bis 2005. | |
| Dominique John | |
13.06.2008 |
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| Kölner Lehrbeispiele | |
| Blüht Neonazismus nur im Osten? Von wegen. Ein lehrreiches neues Arbeitsheft zur Geschichte und Strategie des Rechtsextremismus in Köln hilft insbesondere Jugendlichen, mehr über die Wurzeln von Rechtsextremismus in ihrer nordrhein-westfälischen Umgebung zu lernen und Rezepte dagegen zu entwickeln. | |
| Rechtsextremismus und Köln – für viele scheint dies ein unversöhnlicher Gegensatz zu sein. Nicht im liberalen Köln, so wird gerne behauptet, stelle der Rechtsextremismus eine Gefahr dar, sondern vornehmlich in Ostdeutschland. Die Kölnerinnen und Kölner lieben es, sich und ihre Stadt als weltoffen und tolerant zu halten und glauben, dass in der Domstadt ein Klima herrsche, das für menschenverachtende Ideologien keinen Platz lässt. | |
| Silke Dürrhauer | |
13.06.2008 |
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| Lernen aus Sachsen | |
| Alles übertrieben? Ein fester Sockel rechtsextremer Stammwähler? Wird sich Sachsen in Thüringen wiederholen? Dass die NPD mit durchschnittlich 5,1 Prozent der Stimmen nun in allen Kreistagen Sachsens sitzt, hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Doch was genau ist aus diesem Ergebnis und der magereren Wahlbeteiligung zu folgern, auch im Umgang mit der NPD? Eine Einschätzung der Aktion Zivilcourage in Pirna. Weitere Kommentare werden folgen. | |
| Die Ergebnisse der Kommunalwahl im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge am 8. Juni 2008 sind leider unseren Erwartungen entsprechend ausgefallen. Die NPD hat es scheinbar geschafft, zu einer wählbaren Partei für einen Teil der sächsischen Bürgerinnen und Bürger zu werden. | |
| Johannes Enke und Sebastian Reißig | |
13.06.2008 |
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| Grimme-Preis für Störungsmelder. Glückwunsch!! | |
| Das Internet-Projekt Störungsmelder der ZEIT ist knapp sieben Monate nach seiner Gründung mit einem Online Award des Grimme Instituts ausgezeichnet worden. Das Grimme-Institut begründete die Ehrung wie folgt: "Die hohe Anzahl und die inhaltliche Qualität der Kommentare machen deutlich, dass in diesem Blog ein Thema behandelt wird, über das nach wie vor geredet werden muss. 'Störungsmelder' überzeugt sowohl durch eine hohe Aktualität als auch durch eine intensive Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Debatte. Das Weblog schließt sich dabei nicht populistischen Argumentationen an, sondern bezieht auch selbst Stellung." | |
| Christian Bangel | |